Wie Wasserstoff wirken kann – Neue Wertschöpfung von Ökosystemen am Beispiel Wasserstoff (H2)

Ob als Energieträger von Fahrzeugen, für die Wärmeversorgung oder als Reduktionsmittel in der Stahlproduktion: Wasserstoff hat als vielfältiger Energieträger das Potenzial, eine Schlüsselrolle bei der Erreichung der weltweiten Klimaschutzziele zu spielen. Um die signifikanten Wertschöpfungspotenziale am Standort Deutschland auszubauen und eine Wasserstoff-Infrastruktur zu betreiben, erfordert neue Akteure, Ökosysteme und eröffnet ein Spektrum für neue Geschäftsmodelle und Services von Unternehmen. Um dieses Potenzial zu erheben und umzusetzen, hat auf dem Bildungscampus in Heilbronn das Forschungskonsortium, bestehend aus Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), Hochschule Heilbronn, Technische Universität München und uns als Ferdinand-Steinbeis-Instituts, das H2-Innovationslabor Heilbronn-Franken ins Leben gerufen. Initiiert und gefördert wird das Vorhaben durch die Dieter Schwarz Stiftung sowie der Pakt Zukunft Heilbronn-Franken gGmbH.

Wasserstoff ist mehr als nur ein Energieträger – Veränderungen für das Gesamtökosystem

Ziel ist es, eine Pilotregion aufzubauen, welche unter anderem durch die Bundesregierung im Zuge einer nationalen Wasserstoffstrategie für die Entwicklung von Wasserstoffkonzepten gefördert werden. Im H2-Innovationslabor ermitteln die Projektpartner daher, ob und wie Wasserstoff in der Region Heilbronn-Franken großflächig eingesetzt werden kann. Ein großer Standortvorteil ist dabei das ausgeprägte Logistiknetzwerk, dem eine Vielzahl von Mittelständlern sowie die vor Ort ansässigen Handelsriesen Lidl und Kaufland angehören.

Forschungs- und themenübergreifende Zusammenarbeit für einen effizienten Projekterfolg

Im Rahmen des Verbundvorhabens der vier beteiligten Forschungseinrichtungen soll unter anderem den Überlegungen nachgegangen werden, welche Veränderungen in den Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales für das Gesamtökosystem zu erwarten sind, welche Institutionen und Akteure potenzielle Stakeholder eines Wasserstoff-Ökosystems in Frage kommen, wie sich eine Wasserstoffwirtschaft in der Region anhand eines H2-Ökosystemmodells beschreiben lässt, welche Abhängigkeitspfade es gibt oder auch wie Ökosystemrisiken angegangen werden können, um ein tragfähiges, robustes Ökosystem zu schaffen. Für eine zielgerichtete Bearbeitung erfolgt die Projektbearbeitung in den beiden Themensträngen Stakeholder-Analyse und Modellierung des Ökosystems.

Den vollständigen Artikel „Wertschöpfung in Ökosystemen am Beispiel von Wasserstoff“ finden Sie hier.

Bei weiteren Fragen zum Thema Wertschöpfung von Ökosystemen in der Wasserstoffwirtschaft wenden Sie sich gerne an Dr. Daniel Werth oder Prof. Dr. Günter Haag.

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