Mit TREND zum digitalen Handwerksbetrieb

Digitale Geschäftsmodelle bieten zahlreiche Möglichkeiten für Wirtschaft und Gesellschaft. Um diese erfolgreich zu entwickeln, gibt es unterschiedliche Ansätze. Doch welche davon führen Handwerksbetriebe zum Erfolg? Um diese Frage zu beantworten, erarbeitet das Projekt TREND ein innovatives Coaching-Konzept.

Das Projekt läuft seit Oktober 2018 und endet im September 2020. Das Ferdinand–Steinbeis-Institut der Steinbeis-Stiftung arbeitet hier gemeinsam mit dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart, dem Fraunhofer IAO und der BWHM GmbH (Konsortialführung). Gefördert wird das Projekt TREND durch das Landesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW.

In drei Arbeitspakete unterteilt, hat das Projekt TREND zum Ziel, einen Methodenbaukasten zur systematischen Entwicklung von digitalen Geschäftsmodellinnovationen zu erarbeiten und möglichst nachhaltig in den Handwerksorganisationen zu etablieren.

Um zunächst die richtigen Methoden auszuwählen, wurden in der ersten Projektphase sechs Workshops mit insgesamt 26 Betrieben und 16 Beratern der Handwerksorganisationen durchgeführt. Hierbei wurde die bisherige Methodenkenntnis hinsichtlich Geschäftsmodellinnovation erfragt und die Anforderungen der Teilnehmer an den Methodenbaukasten identifiziert. Anhand der Ergebnisse wurden vom Projektteam Methoden und Good-Practice-Beispiele zusammengetragen und für die Anwendung im Handwerk aufbereitet. Die Methoden ermöglichen die systematische Analyse des aktuellen Geschäftsmodells und unterstützen bei der strukturierten Findung von Ideen für neue digitale Geschäftsmodelle. Zudem gibt es sowohl Methoden, die sich an die Entwicklung von Geschäftsmodellen für ein einzelnes Unternehmen richten sowie Methoden, die darauf abzielen Wertschöpfungsnetzwerke aufzubauen.

In der zweiten Phase, in welcher sich das Projekt derzeit befindet, werden die ausgewählten Methoden gemeinsam mit Handwerksbetrieben und Beratern der Handwerksorganisationen getestet. In halb- bis eintägigen Workshops erproben Handwerksbetriebe die Methoden unter Anleitung des Projektteams. Anhand des Feedbacks werden die Methoden anschließend weiter auf die Bedarfe des Handwerks angepasst. Ziel ist ein den Anforderungen des Handwerks angepasster Methodenbaukasten, der die funktionsfähigen Methoden in anwendungsfertig aufbereiteter Form enthält. Bisher haben 34 Handwerksbetriebe und 17 Berater an den Erprobungsworkshops teilgenommen.

Ab Frühjahr 2020 sind Schulungen für die Berater der Handwerksorganisationen in den einzelnen Methoden geplant, sodass diese befähigt werden, mit den Methoden möglichst viele Handwerksbetriebe bei der Gestaltung digitaler und innovativer Geschäftsmodelle zu unterstützen.

Einen Einblick aus Sicht von Teilnehmern finden Sie u.a. hier:

DHZ Landesseite Ausgabe 09/2019

DHZ Landesseite Ausgabe 14/2019

DHZ Regional Konstanz Ausgabe 14/2019

 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auch unter: www.trend-handwerk.de

Ansprechpartnerin für das Projekt TREND: Anna Rauhut

Gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.

 

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