Geschäftsfähigkeiten / Business Capabilities

Das Ferdinand-Steinbeis-Institut fokussiert im Kontext der Digitalisierung und Vernetzung die Veränderungen in der Wertschöpfung. Hierbei sind insbesondere die mit der zunehmenden Verbreitung einer Vernetzung von wertschöpfenden Ökosystemen auf Basis neuartiger Internettechnologien (Industrial Internet) einhergehenden Fragestellungen zur zukünftigen Partizipation an der Wertschöpfung von großem Interesse.
In der Zusammenarbeit mit mittelständischen Unternehmen wurde deutlich, dass für die erfolgreiche Umsetzung des Industrial Internet Top-Down-basierte Ansätze benötigt werden. Dreh- und Angelpunkt dieser Ansätze sind interdisziplinäre Geschäftsfähigkeiten und Mitarbeiterkompetenzen.
Top-Down-basierte-Ansätze sind dadurch gekennzeichnet, dass ausgehend vom Geschäftsmodell strategiekonforme Geschäftsfähigkeiten abgeleitet werden. Diese Geschäftsfähigkeiten bilden den Ausgangspunkt für die Auswahl konkreter Konzepte und Technologien aus dem Kontext des Industrial Internet.
Geschäftsfähigkeiten Business Capabilities
Der Begriff Geschäftsfähigkeiten, oder Business Capabilities, wird in der Literatur bislang sehr unterschiedlich abgegrenzt. Das FSTI definiert Geschäftsfähigkeiten als ein unternehmensindividuelles interdisziplinäres Leistungsbündel zur bestmöglichen Erbringung von Wertschöpfung. Geschäftsfähigkeiten beschreiben damit auf abstrakter Ebene, was gemacht wird.
Zudem sind Geschäftsfähigkeiten im Kontext des Industrial Internet interdisziplinär angelegt und bestehen aus den Bestandteilen Engineering, Management und IT. Erst durch das Zusammenspiel dieser drei Komponenten entsteht eine Geschäftsfähigkeit. Über die Gestaltung und Orchestrierung von Geschäftsfähigkeiten positionieren Unternehmen sich im Wettbewerb.

Ansprechpartner für Geschäftsfähigkeiten ist: Patrick Weber