Dreimal #techourfuture-Talk „Zukunft Ernährung – Blick über den Tellerrand hinaus“, dreimal beste Zukunftsinformation

Und wie wollen Sie sich in Zukunft ernähren? Vielleicht mit Speisen, die aus dem 3D-Drucker hergestellt wurden? Was, sowas gibt’s? Ja!
Am 15. Oktober ging es um das Thema „Speiseplan der Zukunft – Essen aus dem 3D-Drucker“.
Im SHMT, dem Steinbeis-Haus in Stuttgart-Plieningen, konnte man diese neue Technik „anfassen“ und das „Produktionsergebnis“ geschmacklich testen: mit Schokolade gedruckt wurde unsere Marke „#tof“ – und sie schmeckte allen sehr gut!

Dr. Helga Gruber und Teresa Dufter vom Start-up-Unternehmen Print2Taste GmbH in Freising erklärten den persönlich Anwesenden und den online-Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Basistechnologie „3D-Druck für Lebensmittel“ und demonstrierten mithilfe der mitgebrachten Geräte den Produktionsablauf.

Und noch etwas lernten die Teilnehmer: es kann auch ein ganzes Mittags-Menü bestehend aus Brokkoli, Karotte und Leberkäse gedruckt hergestellt werden. Damit kann ein ernstes gesellschaftliches Problem gelöst werden: Menschen mit Schluck- und Kau-Beschwerden müssen sich nicht mit einem „zusammen-pürierten“ Brei zufrieden geben, sondern können die einzeln pürierten Menüteile jeweils für sich genießen – und es sieht auch wieder nach einem „normalen“ Menü aus.

Also erhebt sich die Frage: ist 3D-Druck von Lebensmitteln nur eine Spielerei für Hobbyküche oder hat es einen weitergehenden Nutzen für die Gesellschaft? Entscheiden Sie selbst.


Weiter ging es mit einer zweiten Hybrid-Veranstaltung am 29. Oktober im SHMT und online mit dem Thema „Pflanzenzüchtung der Zukunft – Von Mendel bis zur Genomeditierung“. Prof. Dr. Thomas Miedaner von der Universität Hohenheim erklärte die Funktionsweise neuer Pflanzenzüchtungs-Technologien, wie DNS-Markertechniken, Gentechnologie oder Genomeditierung.

Sehr verkürzt kann man sagen, dass diese neuen Methoden sehr ähnlich wie die „natürliche“ Evolution funktionieren – aber in einem erheblichen Zeitraffer-Tempo. Bleibt uns aber aufgrund der wachsenden Erdbevölkerungszahl eine andere Wahl als diese effizienteren Methoden anzuwenden – treffen Sie Ihre persönliche Entscheidung.


Und ein drittes Mal stellten wir am 5. November (diesmal aufgrund der Corona-Beschränkungen nur online) die Frage „Und wie wollen Sie sich in Zukunft ernähren?“ Vielleicht mit Fleisch aus der Petrischale („Clean Meat“)? Prof. Dr. Petra Kluger von der Hochschule Reutlingen erläuterte anschaulich die Vorgehensweise im Labor zur Herstellung von Fleisch, das aus tierischen Stammzellen in der Petrischale heranwächst. Hierfür braucht es keine Massentierhaltung mehr und ist damit sehr klimafreundlich. Also: rettet das Klima durch Labor-Fleisch – ist dies auch Ihre Sicht der Dinge?

Falls Sie keine Gelegenheit hatten, daran teilzunehmen, sich aber nun doch noch „schlau machen“ wollen – gern: hier finden Sie die aufgezeichneten Veranstaltungen. Bitte bedienen Sie sich!

Und falls Ihnen Kommentare zu den vermittelten Informationen und dargestellten Technologien „auf der Zunge liegen“ – wir freuen uns über Ihre Mitteilung dazu auf unserer Social Wall.

Weitere Informationen gibt es auch auf www.techourfuture.de.

Bei Fragen können Sie sich gerne auch an Dr. Marlene Gottwald und Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Norbert Höptner wenden.

Dieses Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert.

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