Das FSTI stellt sich vor – Daniel Burkardt

Anlässlich des vierjährigen Bestehens des Ferdinand-Steinbeis-Instituts möchten wir Ihnen unser 30-köpfiges Team näher vorstellen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten dazu jede Woche vier Fragen. Diese Woche ist Daniel Burkhardt an der Reihe.

Wie bist Du zum FSTI gekommen?

Nach dem Masterstudium der Wirtschaftsinformatik an der Uni Hohenheim und dem Absolvieren des Junior Managers Program bei der Bosch GmbH habe ich mich entschieden, in die Forschung zu gehen. Da ich meine Masterarbeit bei Prof. Lasi an der Universität Stuttgart anfertigte, konnte ich den Forschungsstil bereits kennen lernen. Auf Grund meiner Identifikation mit diesem, entschied ich mich zum FSTI zu wechseln.

Was verstehst Du unter Digitalisierung?

Digitalisierung beschreibt nach meiner Definition die Gestaltung oder Veränderung von Geschäftsprozessen zwischen verschiedenen Partnern eines Unternehmensnetzwerkes zur Nutzenstiftung der Partner und des Netzwerkes. Dies wird durch die Entwicklung von virtuellen Abbildern ermöglicht. Virtuelle Abbildern werden durch das Sammeln von Daten auf einer offenen Plattform erzeugt, indem physische Assets durch Internet of Things (IoT)-Technologien (wie bspw. Sensoren) erweitert werden. Die virtuellen Abbilder ermöglichen das Treffen von Entscheidungen durch die Partnerunternehmen im Unternehmensnetzwerk, welche die physische Ausführung der Geschäftsprozesse durch Akteure beeinflusst. Der Einsatz der Technologien sowie die Umsetzung der Geschäftsprozesse steht dabei unter Beachtung von Werten, Normen und der Kultur.

Was ist Dein aktuelles Projekt am FSTI?

In meiner Forschungsarbeit stelle ich mir aktuell die Frage, wie Geschäftsprozesse innerhalb eines Unternehmensnetzwerkes autonom gestaltet werden können und ob dies überhaupt möglich ist. Unter diesem Aspekt möchte ich Forschungsarbeiten/-projekte initiieren, welche die Anwendung verschiedener Technologien, wie bspw. Machine Learning oder Distributed Ledger Technology untersuchen. Des Weiteren leite ich aktuell das IIC German Regional Team, worunter verschiedene Aufgaben fallen, wie zum Beispiel die Erstellung eines IoT Design Pattern Kataloges, verschiedene Events etc. Zudem unterstütze ich aktuell fünf Studierende bei ihren Abschlussarbeiten. Im Norden von Deutschland leite ich zwei Micro Testbeds in den Bereichen Logistik und Pflege.

Was würdest Du gerne erfinden, wenn du alle dazu nötigen Möglichkeiten hättest?
Da ich sehr gerne reise, würde ich eine Lösung entwickeln, die das Reisen und Besiedeln anderer Planeten ermöglicht. In diesem Zug und durch die Erkenntnisse auf anderen Planeten würde ich das Leben für alle Lebewesen auf der Erde gleichberechtigt gestalten wollen.
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