Das FSTI stellt sich vor – Alexander Neff

Anlässlich des vierjährigen Bestehens des Ferdinand-Steinbeis-Instituts möchten wir Ihnen unser 30-köpfiges Team näher vorstellen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten dazu jede Woche vier Fragen. Diese Woche ist Alexander Neff an der Reihe.

Wie bist Du zum FSTI gekommen?

Bevor ich beim FSTI als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig wurde, habe ich als akademischer Mitarbeiter an der Hochschule Heilbronn am Campus Künzelsau gearbeitet. Für meine akademische Laufbahn habe ich mich nach Doktorandenstellen umgesehen und schließlich eine Ausschreibung für eine entsprechende Stelle beim FSTI entdeckt. Da die Interdisziplinarität hervorgehoben wurde, habe ich mich auf die Stelle beworben und bin schließlich nach zwei Bewerbungsgesprächen angestellt worden.

Sollte die Frage wörtlich beantwortet werden, lautet sie: Mit der Bahn und dann zu Fuß.

Was verstehst Du unter Digitalisierung?

Am Institut haben wir eine klare Ansicht auf die Digitalisierung: die Steuerungsmöglichkeit eines physischen Objekts durch sein virtuelles Abbild. Als Soziologe sehe ich in dieser stark technisch orientierten Definition den Menschen und sein soziales Umfeld im Vordergrund. Darin einhergehend verstehe ich die Digitalisierung als Chance für eine Gesellschaft zu Wachsen – sei es kulturell, wirtschaftlich oder im kollektiven Wissen – aber eben auch die Herausforderungen, welche im Verständnis der Technologien, deren Einordnung in unser bestehendes moralisches Wertesystem und die Auswirkungen auf unser soziales Verhalten in allen Lebenslagen auftreten.

Was ist Dein aktuelles Projekt am FSTI?

Mit meinem Kollegen Patrick Weber beschäftige ich mich intensiv mit der Digitalisierung im Großhandel, was sich auch in meiner Dissertation widerspiegelt. Aus unserer Großhandelsstudie haben wir eine Toolbox erstellt; mit dieser führen wir aktuell Workshops mit Großhändlern durch und unterstützen sie auf ihrem Weg zur Gestaltung digitaler Wertschöpfungsszenarien.

Ein weiteres Projekt, welches ich hier erwähnen möchte, bereite ich mit Anna Rauhut vor. Hierbei handelt es sich um ein Digitalisierungsprojekt für das Jugendforschungszentrum in Nagold. Dabei möchten wir den Schülern einer Oberstufe unser Digitalisierungsverständnis näher bringen sowie potentielle Forschungsfelder und die wissenschaftliche Arbeitsweise in der Digitalisierung vermitteln.

Was würdest Du gerne erfinden, wenn du alle dazu nötigen Möglichkeiten hättest?

Typische Antworten wären hier eine Zeitmaschine oder das Beamen. Ersteres scheitert am Zeitreisen-Paradoxon – bin ich nicht bereits in die Zeit zurückgereist, bevor ich die Zeitmaschine erfinden werde, weil ich sie ja sowieso erfinde und damit schon in der Vergangenheit war? – bzw. in der Betrachtung des Raumes und damit die Konstellation des Planeten, da man vielleicht in der Zeit zurückreist, aber den Raum nicht beachtet und somit höchstwahrscheinlich im luftleeren All landen wird, von den Bedenken zur Entstehung einer alternativen Zeitlinie mal ganz abgesehen. Beim Beamen stellt sich wiederum die Frage, ob man als man selbst am anderen Ort rauskommt oder nur als eine neue Version, in seinen Molekülen neuausgerichtet. So lange diese Fragen nicht geklärt sind, fallen beide Optionen für mich weg. Daher, lange Rede kurzer Sinn, lautet meine Antwortet: Warp-Antrieb. Der scheint mir noch eher umsetzbar.

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