Das Ferdinand-Steinbeis-Institut am Steinbeis-Tag 2019

Der Steinbeis-Tag gilt als Come Together aller Steinbeis-Unternehmen und dient dem gegenseitigen Kennenlernen, Vernetzen und Präsentieren von spannenden Transferprojekten sowie Forschungsinhalten. Das Ferdinand-Steinbeis-Institut war an diesem Steinbeis-Tag auf unterschiedliche Arten präsent. So konnten sich am FSTI-Stand andere Steinbeiser allgemein über das Institut, dessen Forschungsbereiche und Transferprojekte erkundigen. In intensiven, bilateralen Gesprächen wurden Ideen und Vorstellungen zur Digitalisierung ausgetauscht.

Konkreter wurde es beim diesjährigen SU-Pitch. Hierbei hatten die Steinbeis-Unternehmen innerhalb von 5 Minuten die Möglichkeit ihr SU (Steinbeis-Unternehmen) vorzustellen bzw. über laufende Transferprojekte zu berichten oder gar für deren Umsetzung neue Partner zu gewinnen. Das FSTI stellte hier zwei aktuelle Projekte vor. Dr. Marlene Gottwald erzählte von der kommenden Transferveranstaltungsreihe #techourfuture, an welcher sich die baden-württembergische Gesellschaft über kommende Digitalisierungstrends informieren kann. Zudem wurde bereits der erste Termin am 16. November im Technikmuseum Sinsheim angekündigt, bei welchem sich die Teilnehmer mit dem Thema Autonome Flugobjekte und deren vielfältiger Nutzung auseinandersetzen werden. Patrick Weber präsentierte das Ergebnis der Großhandelsstudie und dessen Transferartefakt, die Toolbox. Mit Hilfe dieser Toolbox ist es Großhändlern möglich, ihren eigenen Status Quo anhand von Fähigkeitenkarten visuell darzustellen und anschließend ihre zukünftige Wertschöpfung zu planen, einschließlich der hierfür notwendigen Partnern und digitaler Technologien. Ab Oktober werden die Transfertätigkeiten in Form von Workshops in Zusammenarbeit mit dem Verband grosshandel-bw vertieft. Beide Projekte werden vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gefördert.

In dem Workshop „KI begreifen“ vermittelten unsere Kollegen Daniel Burkhardt und Sven Kurrle das Institutskonzept zum Thema Künstliche Intelligenz und Autonome Systeme. Der Workshop hatte hierbei mit der Forschung zur Ermittlung grundlegender Werte einer eigenständig agierenden, digitalen Technologie eine normative Ausgangssituation. Neben dem aktuellen Stand der Forschung wurde die kommende Entwicklung des Feldes aufgezeichnet. Während momentan der Fokus auf der sogenannten Artificial Narrow Intelligence (ANI) liegt – Systeme, welche einen eingeschränkten Anwendungsfall, wie etwa die Gesichtserkennung haben – liegt die Zukunft bei der Artificial General Intelligence (AGI). Diese Systeme sollen in Zukunft autonom Handeln können, uneingeschränkt von einem speziellen Anwendungsfall. Die abschließende Diskussion mit den Teilnehmern behandelte u.a. das Thema, ob die Künstliche Intelligenz in Zukunft intelligenter sein wird als der Mensch selbst.

FSTI-Workshop: KI begreifen

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